Medizinische Disziplinen arbeiten Hand in Hand
Zentrum für Altersmedizin hat am Warsteiner Krankenhaus Maria Hilf
erfolgreich den Betrieb aufgenommen

- Im September 2010 hat das „Zentrum für Altersmedizin“ seinen Betrieb aufgenommen.
Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, gleichzeitig von mehreren Erkrankungen betroffen zu sein. Doch was geschieht, wenn sich zum Beispiel ein Patient, der wegen seiner Herzmuskelschwäche dringend eine internistische Behandlung im Krankenhaus Maria Hilf braucht, in letzter Zeit zusätzlich über zunehmende Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen klagt? Oder wie kann ein Demenzkranker möglichst schnell durch zusätzliche fachärztliche Hilfe optimal versorgt werden, der zunächst in der Psychiatrischen Klinik stationär behandelt wurde, jetzt aber dringend eine internistische Behandlung benötigt? – Hier kommt das Zentrum für Altersmedizin ins Spiel, das im September 2010 am Warsteiner Krankenhaus Maria Hilf seinen Betrieb aufgenommen hat.
Die neue Einrichtung konnte mit Unterstützung der Professor-Hans-Cramer- Stiftung realisiert werden. „Einen Aufgabenschwerpunkt stellen psychosomatische Erkrankungen dar, welche bei Patienten des Krankenhauses Maria Hilf diagnostiziert werden und bei denen neben der chirurgischen, gynäkologischen oder internistischen Therapie auch psychosomatische oder neurologische Diagnostik notwendig sind, da entweder chronische Schmerzzustände, psychosoziale Konflikte oder leichte hirnorganische Veränderungen das Krankheitsbild mitbestimmen“, erläutert Nadine Dickmann, Fall-Managerin für die gemeinsame interdisziplinäre Versorgung älterer Patienten im Krankenhaus Maria Hilf. Bei ihr laufen die organisatorischen Fäden zusammen, was aber in enger Kooperation und Abstimmung mit dem Sozialarbeiter Franz-Josef Budeus und der Koordinatorin für die Pflegeüberleitung, Sabine Stallmeister, erfolgt.
Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich: Patienten aus den LWL-Einrichtungen am Standort Warstein, die schnell einer chirurgischen oder internistischen Behandlung bedürfen, erhalten durch die Vermittlung der Sozialdienste sowie durch Nadine Dickmann eine konsiliar-ärztliche Versorgung im Maria Hilf.
Die Fachärzte der beiden Warsteiner Krankenhäuser – des Maria Hilf und der LWL-Klinik – arbeiten dabei Hand in Hand, damit dem Patienten möglichst schnell und unkompliziert geholfen werden kann und unnötige Wege entfallen. Gemeinsam wird besprochen, welche therapeutischen Maßnahmen eingeleitet werden: zum Beispiel welche Medikamente verschrieben werden, ob eine Testung zur Demenzabklärung erforderlich ist oder wie die ambulante Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt gestaltet werden soll. Und auch zwischen den Pflegediensten beider Häuser besteht eine enge Kooperation.
„Das Krankenhaus Maria Hilf bietet eine geriatrische Komplexbehandlung an. Das heißt: Neben der ärztlichen Versorgung können verschiedene therapeutische Anwendungen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie erfolgen“, beschreibt Nadine Dickmann. Nach ärztlicher Anordnung bietet sie selbst Gedächtnistraining und verschiedene Testungen an, um Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen zu erfassen. Geplant ist außerdem eine Gedächtnissprechstunde für stationäre und ambulante Patienten zur Abklärung demenzieller Entwicklungen. Die Chefärzte der Inneren Medizin und der Geriatrie sowie die Pflegedienstleitung wollen gemeinsam mit der Sozialarbeiterin die Strukturen des Zentrums für Altersmedizin weiter definieren, um eine umfassende stationäre Versorgung der Patienten ebenso zu gewährleisten wie eine engmaschige ambulante Betreuung nach dem Klinikaufenthalt.
Die neue Einrichtung konnte mit Unterstützung der Professor-Hans-Cramer- Stiftung realisiert werden. „Einen Aufgabenschwerpunkt stellen psychosomatische Erkrankungen dar, welche bei Patienten des Krankenhauses Maria Hilf diagnostiziert werden und bei denen neben der chirurgischen, gynäkologischen oder internistischen Therapie auch psychosomatische oder neurologische Diagnostik notwendig sind, da entweder chronische Schmerzzustände, psychosoziale Konflikte oder leichte hirnorganische Veränderungen das Krankheitsbild mitbestimmen“, erläutert Nadine Dickmann, Fall-Managerin für die gemeinsame interdisziplinäre Versorgung älterer Patienten im Krankenhaus Maria Hilf. Bei ihr laufen die organisatorischen Fäden zusammen, was aber in enger Kooperation und Abstimmung mit dem Sozialarbeiter Franz-Josef Budeus und der Koordinatorin für die Pflegeüberleitung, Sabine Stallmeister, erfolgt.
Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich: Patienten aus den LWL-Einrichtungen am Standort Warstein, die schnell einer chirurgischen oder internistischen Behandlung bedürfen, erhalten durch die Vermittlung der Sozialdienste sowie durch Nadine Dickmann eine konsiliar-ärztliche Versorgung im Maria Hilf.
Die Fachärzte der beiden Warsteiner Krankenhäuser – des Maria Hilf und der LWL-Klinik – arbeiten dabei Hand in Hand, damit dem Patienten möglichst schnell und unkompliziert geholfen werden kann und unnötige Wege entfallen. Gemeinsam wird besprochen, welche therapeutischen Maßnahmen eingeleitet werden: zum Beispiel welche Medikamente verschrieben werden, ob eine Testung zur Demenzabklärung erforderlich ist oder wie die ambulante Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt gestaltet werden soll. Und auch zwischen den Pflegediensten beider Häuser besteht eine enge Kooperation.
„Das Krankenhaus Maria Hilf bietet eine geriatrische Komplexbehandlung an. Das heißt: Neben der ärztlichen Versorgung können verschiedene therapeutische Anwendungen wie Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie erfolgen“, beschreibt Nadine Dickmann. Nach ärztlicher Anordnung bietet sie selbst Gedächtnistraining und verschiedene Testungen an, um Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen zu erfassen. Geplant ist außerdem eine Gedächtnissprechstunde für stationäre und ambulante Patienten zur Abklärung demenzieller Entwicklungen. Die Chefärzte der Inneren Medizin und der Geriatrie sowie die Pflegedienstleitung wollen gemeinsam mit der Sozialarbeiterin die Strukturen des Zentrums für Altersmedizin weiter definieren, um eine umfassende stationäre Versorgung der Patienten ebenso zu gewährleisten wie eine engmaschige ambulante Betreuung nach dem Klinikaufenthalt.